Wie Soll Mein Kind Heißen? 9 Tipps Für Die Namenssuche

Der richtige Vorname: darauf sollten Eltern achten

Jelka | 24.05.2018

Josh Felise

Zu den größten Herausforderungen in der Schwangerschaft gehört zweifelsohne das Finden eines passenden Vornamens für das kommende Baby. Immerhin ist er ein lebenslanges Geschenk.

Wobei: passend - das lässt sich erst nach der Geburt mit Gewissheit sagen, wenn man seinem Kind das erste mal ins Gesichtchen sieht und denkt „ja, er ist ein Noah!“
Falls Du nicht schon immer wusstest, wie Deine Kinder mal heißen sollen, dann haben wir hier ein paar Tipps für Dich, worauf Du bei der Namenssuche achten solltest:

Ein Vorname kommt nie allein…

Zu einem Vornamen gehört immer auch ein Nachname. Die beiden sollten gut zusammen passen und das Kind nicht späteren Hänseleien aussetzen, wie der berühmte „Axel Schweiß“ oder die „Claire Grube“. Zu einem langen Nachnamen passt eher ein kurzer Vorname und umgekehrt. Reimen sollten sich die beiden auch nicht und wenn der Nachname beispielsweise mit einem a beginnt, sollte der Vorname besser nicht mit einem a enden.

Initialen

Eine „Wiebke Conradi“ wird mit ihren Initialen sicher nicht sehr happy sein – probiert darum vorher immer die Kombination der beiden Anfangsbuchstaben aus.

Beliebtheit

Wenn ihr nicht wollt, dass euer Kind in der Schule bei jedem dritten Aufruf den Kopf hebt, dann informiert euch vor der Namensgebung über Namens-Trends. In der Babygalerie des örtlichen Krankenhauses im Internet könnt ihr zum Beispiel perfekt sehen, welche Namen in eurem Ort häufig vergeben werden.

Lebenslanger Begleiter

Euer kleines Baby wird nicht immer klein bleiben, drum stellt euch immer auch vor, dass ihr es auch im Erwachsenenalter mit dem Namen ruft. Prüft also, ob der Name zu jedem Alter passt.

Bedeutung

Auch jeder Vorname wurde irgendwann einmal „geboren“. Manche entwickeln sich aus Städtenamen oder waren ursprünglich Familiennamen, andere sind lateinischen Ursprungs oder stammen aus der Bibel. Abgeleitet von der Herkunft hat auch jeder Name eine Bedeutung. Da gibt es so wunderbare, wie „die Frau des Friedens und der Harmonie“ (Amina). Wenn Dir also die Bedeutung wichtig ist, dann schau, dass sie Dir gefällt.

Internationalität

Die meisten Urlauber bleiben nicht in ihrem Heimatland, nahezu jeder Schüler übt seine Fremdsprache bei einem Austausch, nach der Schule geht es mit dem Rucksack durch die Welt, einige ziehen beruflich ins Ausland… die Welt wächst immer mehr zusammen. Da ist es zwar kein Muss, aber von Vorteil, wenn der Vorname international gut auszusprechen ist.

Dialekte

Manche Namen werden in Bayern anders ausgesprochen als in Sachsen. Besonders bei den Schwaben muss man aufpassen, bei denen aus einem „st“ schnell ein „scht“ wird. Den Namen Astrid möchte man dort lieber nicht tragen.

Abkürzungen

Aus einem Joachim wird schnell ein Jo, aus einer Julia eine Juli. Magst du das nicht, dann suche dir bewusst einen Namen aus, bei dem man nicht so leicht die Hälfte weglassen kann. Meistens sind das kurze Namen, wie z.B. (Lia).

Assoziation

Fast jeder kennt es - man hört einen Namen und muss sofort an eine bestimmte Person denken, die diesen Namen trägt. Viele verraten deshalb den Namen nicht während der Schwangerschaft, damit nicht der Satz kommt “Oh nein! Mein Arbeitskollege heißt so und den kann ich überhaupt nicht leiden.” Am wichtigsten ist natürlich, dass ihr als Mutter und Vater keine negativen Emotionen mit dem Namen verbindet.

Wenn Dir ein Name gefällt, stell Dir einfach vor, dass Du Dein Kind in der Öffentlichkeit mit dem Namen rufst, oder dass es beim Einkaufen ausgerufen wird um im Kinderparadies abgeholt zu werden. Dann merkst Du schnell, ob der Name vom Gefühl her passt oder nicht – spätestens wenn euer Baby da ist!

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